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This handbook provides comprehensive information about all the important topics in religious education: from the positioning of religious teaching in schools, models and protagonists in religious education, and typical forms of religious learning through to the specific planning and implementation of religious lessons. The essays included also address completely new topics such as inclusive education and virtual learning. They provide answers to basic questions in religious education theory and at the same time offer practical guidance & always taking into account the latest state of the art in Protestant and Catholic religious teaching. An indispensable companion for study courses and exam preparation, as well as for practical work in schools!
Während der Religionsunterricht momentan als Teil allgemeiner Bildung weitgehend akzeptiert ist, wird die Form, in welcher er erteilt werden soll, kontrovers diskutiert. Argumente für die Beibehaltung des konfessionellen Modells finden sich ebenso wie Forderungen nach der Einführung von Religionskunde. Der vorliegende Band greift diese Gemengelage auf und entwirft in der Auseinandersetzung mit vorfindlichen Modellen religiöser Bildung im Kontext Schule unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Rechtslage zwei mögliche Szenarien eines zukünftigen Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen. Das erste Szenario ist konservativ angelegt und verbleibt im Deutungsraum des Art. 7(3) GG. Das zweite Szenario erkundet, inwieweit sich der Begriff Religion durch den Begriff der Weltanschauung ersetzen lässt.
Welche Aussagen konstruktivistischer Theorieangebote eignen sich eigentlich dafür, Lehren und Lernen in Bezug auf das weite Feld der Religion zu beschreiben? Und weiter: Welche religionsdidaktischen Ansätze ließen sich durch konstruktivistische Theoriebausteine besser begründen, tiefer verstehen, präziser fundieren? Im Rückgriff auf Theorieelemente verschiedener konstruktivistisch argumentierender WissenschaftlerInnen legt Norbert Brieden das Fundament für eine solche konstruktivistische Religionsdidaktik in der Form der Unterscheidung, die alle Differenzierungspraktiken begründet und unweigerlich zu Paradoxien führt. Diese können dann beobachtungstheoretisch entfaltet und konstruktivistisch bearbeitet werden.
"ein vorbild is, zu dem man aufsehen kann und sagen: SO will ich mal sein". Besitzen Vorbilder für Kinder im Grundschulalter Relevanz? Welches Verständnis haben sie von einem Vorbild und wen würden sie als solches bezeichnen? Werden Lehrpersonen von Kindern dieser Altersstufe als Vorbild wahrgenommen? Welche Bedeutung haben Heilige bzw. biblische Personen als Vorbilder für Grundschülerinnen und -schüler? In dieser Untersuchung wird ein Einblick in die Vorbildwahl und das Verständnis von Vorbildern von Kindern im Grundschulalter gegeben und eine Didaktik der Thematisierung von Vorbildern im Religionsunterricht der Primarstufe entwickelt.
Entlang von Anforderungssituationen im Berufsfeld von zukünftigen Religionslehrkräften wird ein fundierter Überblick über die Kernfragen der Religionspädagogik geboten, wie u.a.: „Was kommt da wohl auf mich zu?“ – Oder: Was müssen Lehrkräfte im Religionsunterricht heute können? Überblickschaubilder, Arbeitsaufgaben und Literaturangaben ermöglichen eine vertiefte Beschäftigung. Das Studienbuch unterstützt Studierende dabei, fachdidaktische Grundlagen zu erwerben und sich auf Prüfungen vorzubereiten – und erfahrene Religionslehrkräfte gewinnen Einblicke in aktuelle Diskurse und Forschungsergebnisse.
Was meint eigentlich konfessionelle Kooperation konkret und wie sieht ein konfessionell kooperativer Religionsunterricht aus? Wer bringt die katholische und evangelische Perspektive in den Unterricht ein? Muss sich der ganze Unterricht nur noch um Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Konfessionen kümmern? Wie gehe ich damit um, dass Konfessionalität bei den SchülerInnen gar keine Rolle mehr spielt? Wie lassen sich Fragen und Themen einbringen, die die SchülerInnen wirklich interessieren? Und was gilt es bei der Planung zu berücksichtigen? Mit diesem Band liegt die erste Fachdidaktik zum konfessionell kooperativen Religionsunterricht vor, die sich mit genau diesen Fragestellungen auseinandersetzt. Von der theologischen Grundlegung des Religionsunterrichts über die gegenwärtigen religionspädagogischen Diskurslinien entwickelt die vorliegende Fachdidaktik Maximen für die konfessionelle Kooperation. Herzstück des Bandes bilden zehn fachdidaktische Konzeptionen, die konfessionell kooperativ durchdacht und im Blick auf konkrete Unterrichtssituationen entfaltet werden.
Autonomie und Selbstverantwortung zählen zu den wichtigsten Erziehungszielen. Da scheint der Blick auf Andere keinen Platz zu haben. Doch kann der Prozess einer Selbstbildung ohne die Orientierung an anderen Personen und Vorbildern gelingen? Wir benötigen Impulse von außen, um uns an ihnen zu orientieren, aber auch uns gegen sie abzugrenzen und so das eigene Leben zu gestalten. Wie hat man sich ein solches Lernen an fremden Biografien vorzustellen? Welche Personen eignen sich dafür? Was sind attraktive religiöse Modelle, die zur Entwicklung eigenen Glaubens beitragen können? Denn auch in der religiösen und moralischen Erziehung geht man aus guten Gründen von einem Subjektansatz aus. Wie also müssen Leitfiguren gestrickt sein, damit sie bei der Suche nach eigenem Leben und Glauben förderlich sind?
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