You may have to Search all our reviewed books and magazines, click the sign up button below to create a free account.
Until now, there has been no general reference work that describes the various stagings of Kleist's plays since the first performance of Die Familie Schroffenstein in 1804. Several dissertations dealing with the stage history of individual works appeared between 1920 and 1932 and some articles discussing influential individual productions have been published. In Kleist on Stage, 1804 1987, however, William Reeve has used the reviews of newspaper critics during the nineteenth and twentieth centuries to provide the first general survey of the reception of Kleist's seven completed dramas.
„Verrückt spielen“ und gesund werden Ein Theaterprojekt mit psychisch erkrankten Menschen stellt alle Beteiligten vor ganz besondere Herausforderungen. Das LWL-Universitätsklinikum Bochum und die LWL-Klinik Herten zeigen bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich, welche ungeahnten Chancen sich damit aber auch eröffnen. Die Patienten setzen sich nicht nur mit einer literarischen Vorlage, sondern gleichzeitig mit sich selbst auseinander und tragen zudem ihre Erlebnisse mit psychischen Erkrankungen auf spielerische und künstlerische Weise in die Öffentlichkeit. Dieses Buch bietet faszinierende Einblicke in die Erfahrungen aller Beteiligten: schauspielernde Patienten und Mitarbeiter ...
A pioneering scholarly collection of essays outlining D.H. Lawrence's reception and influence in Europe
Von abenteuerlich absurden Begebenheiten, vom Bombenangriff auf sein Geburtsdorf in Schwaben, vom Nazikind auf dem Weg in alle Welt, auch zu den Bayreuther Festspielen und dem damit verbundenen Symposion aller wichtigen israelischen Musikwissenschaftler und Komponisten; von den politischen Kämpfen in Stuttgart (RAF, Filbinger-Affäre) bis zu seinen Bühnenarbeiten mit Abbado, Harnoncourt und Rattle erzählt Alfred Kirchner - immer die Waage haltend zwischen Abgründigem und wunderbar Komischem. Kirchners Helfer ist dabei der Mann von Pölarölara, den der Vierjährige erfunden hat, um sich gegen seine ältere Schwester zu behaupten. Anfangs nur vier Zentimeter groß, war er, dank seiner metallischen Härte, doch imstande, sich unter die Märklin-Eisenbahn zu werfen und sie zum Entgleisen zu bringen. In kühnen Sprüngen bewegt sich Kirchner vor und zurück in der Zeitreise, das Unwahrscheinliche mit der Wirklichkeit verknüpfend. Leben oder Theater?
None
Geschlecht, Ethnizität, Behinderung – tradierte Kategorisierungen wie diese werden nicht nur gesellschaftlich intensiv diskutiert. Auch in Theorie und Praxis der Darstellenden Künste sind sie ein aktuelles Thema. Der breit angelegte Band geht dem Verhältnis von sozialer Differenzierung und ästhetischer Praxis vor dem Hintergrund der jeweiligen Produktions- und Rezeptionsbedingungen nach. So eröffnen sich vergleichende Perspektiven auf gegenwärtige und historische Phänomene des institutionellen Theaters, der freien Szene und der Performance-Kunst. Zugleich geben die Beiträge einen Überblick über aktuelle Forschungstendenzen an der Schnittstelle zwischen Differenz-, Kultur- und Theaterwissenschaft.
None
None
Precarious Figurations focuses on the reception of Shakespeare’s The Merchant of Venice in twentieth- and twenty-first-century Germany. Looking at theatrical practices and critical or scholarly discourses from the Weimar Republic to the new millennium, the book explores why the play has served simultaneously as a vehicle for the actualization of anti-Semitic tropes and as a staging ground for the critical exposure of the very logic of anti-Semitism. In particular, the study investigates how the figure of Shylock has come to be both a device in and a stumbling block for attempts to bridge the fundamental rupture in civilization brought about by the Holocaust. The careful analysis of the German reception of Merchant, and in particular of the ways of doing and reading Shylock in the context of painful German, and German-Jewish, discourses of identity and remembrance, is designed to raise fundamental questions – questions concerning not only the staging of Jewishness, the tenacity of anti-Semitism and the difficulties of Holocaust remembrance, but also the general potentials and limitations of theatrical interventions into cultural conflicts.