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Modern Mathematics is constructed rigorously through proofs, based on truths, which are either axioms or previously proven theorems. Thus, it is par excellence a model of rational inquiry. Links between Cognitive Psychology and Mathematics Education have been particularly strong during the last decades. Indeed, the Enlightenment view of the rational human mind that reasons, makes decisions and solves problems based on logic and probabilities, was shaken during the second half of the twentieth century. Cognitive psychologists discovered that humans' thoughts and actions often deviate from rules imposed by strict normative theories of inference. Yet, these deviations should not be called "erro...
Michael Goller gives a structured overview of the current discourses of human agency in relation to professional learning and development. Based on this discussion, the author develops a theoretical framework including human agency as an individual feature (i. e., a disposition) as well as a set of self-initiated and goal-directed behaviours that are assumed to affect employees’ learning and development (e. g., crafting of new work experiences). He then further specifies this theoretical framework and investigates it empirically in the domain of geriatric care nursing. Based on the findings of the three empirical studies conducted, the author discusses the relevance of human agency for the development of professional expertise of geriatric care nurses. The work received the American Educational Research Association (AERA) Workplace Learning SIG 2017 Dissertation of the Year Award.
In der Wissenschaft sind Erkenntnisziele, aber auch ein spezieller Weltaufschluss angelegt. Diesen zu vermitteln, ist Aufgabe der Wissenschaftsdidaktik. Was aber bedeutet es, Wissenschaft institutionell zu einem Gegenstand des Lehrens und Lernens zu machen? Die Beitragenden des Bandes liefern disziplinenübergreifende Antworten auf diese Frage und beleuchten Wissenschaftsdidaktik aus empirischer, theoretischer, konzeptioneller sowie praktisch-reflexiver Perspektive. Hochschullehrende sowie praktisch und forschend tätige Personen finden hier Zugang zur Wissenschaftsdidaktik und ihren innovativen Erkenntnispotentialen.
Dieser Sammelband setzt sich zum Ziel, wesentliche Beiträge und Potenziale der Psychologie für (globale) Nachhaltigkeit herauszuarbeiten, innerhalb der psychologischen Disziplin (weiter) für den gesellschaftlichen Nachhaltigkeitsdiskurs zu sensibilisieren und künftige Forschungs- und Anwendungsperspektiven in den interdisziplinären Dialog einzubringen. Die Psychologie als Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen bietet in vielfältiger Weise konzeptionelle sowie empirische Anknüpfungspunkte für den aktuellen Diskurs um nachhaltige Entwicklung – insbesondere im Hinblick auf die Umsetzung der als Agenda 2030 im September 2015 von den UN proklamierten Sustainable Development Goals.
Aktuell wird in bildungswissenschaftlichen Diskursen der Fokus auf die Erforschung von Kompetenzen von Lehramtsstudierenden gelegt. Der Grund, bereits Lehramtsstudierende hinsichtlich der für den späteren Beruf erforderlichen Kompetenzen zu untersuchen, ist in den vielfach beobachteten Burn-out-Phänomenen und Frühpensionierungswellen bei Lehrerinnen und Lehrern zu sehen. Dabei interessiert die Beantwortung dieser beiden Aspekte: Welche Kompetenzen werden für die erfolgreiche Absolvierung des Studiums und für eine erfolgreiche schulische Lehrtätigkeit benötigt und welche Kompetenzen finden wir bei den Studierenden vor? Auf der Basis empirischer Ergebnisse werden im vorliegenden Band Kompetenzprofile von Lehramtsstudierenden vorgestellt sowie universitäre Programme zur Förderung relevanter Studien- und Berufskompetenzen erläutert. Darüber hinaus werden bewährte und aktuell entwickelte Inventare sowohl zur freiwilligen als auch zur selektiven Eignungsabklärung am Studienbeginn präsentiert.
In der Nachfolge Boyers (1990) und anderer Autor:innen im englischsprachigen Raum hat sich Scholarship of Teaching and Learning (SoTL) auch im deutschsprachigen Raum nicht als fachspezifische Forschung (Boyer: Scholarship of Discovery), sondern als systematische Erkundung (inquiry) der zumeist eigenen Lehre und des studentischen Lernens durch Hochschullehrende entwickelt. Dabei sind die Abgrenzungen zwischen den beiden Konzepten Forschung und SoTL allerdings weder konzeptionell noch konkret geklärt. Es stellen sich Fragen wie: Ist SoTL Forschung und wenn ja, ab wann? Mit welchen Methoden und Ansätzen wird SoTL durchgeführt? Welche fachspezifischen, nicht sozialwissenschaftlichen, Methoden oder Ansätze für SoTL gibt es? Dieser Band exploriert diese und andere Fragen zum einen aus der Perspektive von Lehrenden, die selbst in SoTL aktiv sind, zum anderen aus einer allgemeineren bildungswissenschaftlichen und hochschuldidaktischen Perspektive.
In der Nachfolge Boyers (1990) und anderer Autor:innen im englischsprachigen Raum hat sich Scholarship of Teaching and Learning (SoTL) auch im deutschsprachigen Raum nicht als fachspezifische Forschung (Boyer: Scholarship of Discovery), sondern als systematische Erkundung (inquiry) der zumeist eigenen Lehre und des studentischen Lernens durch Hochschullehrende entwickelt. Dabei sind die Abgrenzungen zwischen den beiden Konzepten Forschung und SoTL allerdings weder konzeptionell noch konkret geklärt. Es stellen sich Fragen wie: Ist SoTL Forschung und wenn ja, ab wann? Mit welchen Methoden und Ansätzen wird SoTL durchgeführt? Welche fachspezifischen, nicht sozialwissenschaftlichen, Methoden oder Ansätze für SoTL gibt es? Dieser Band exploriert diese und andere Fragen zum einen aus der Perspektive von Lehrenden, die selbst in SoTL aktiv sind, zum anderen aus einer allgemeineren bildungswissenschaftlichen und hochschuldidaktischen Perspektive.
Die Beiträge zur Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf) im Jahr 2020 beleuchten Herausforderungen von Hochschullehre aus Perspektive der Mikro-, Meso- und Makroebene. Dazu gehören strategische Herausforderungen, studiengangsbezogene Herausforderungen, lernbezogene Herausforderungen, spezifische Herausforderungen im Student-Life-Cycle und Herausforderungen für die Forschung. Natürlich stehen diese Ebenen untereinander in einem vielfältigen Wechselverhältnis, und oft genug sind genau diese Beziehungen von besonderer Relevanz.
Die Autor:innen unserer Ausgabe 20/1 thematisieren psychologische Aspekte der Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen, besprechen diesbezügliche Lehrmethoden und analysieren auf hohem Niveau die Rolle und Funktion von Leistungsprüfungen. In diesem Kontext ist auch die Reflexion von Lehre durch Lehrende und Studierende, der konkrete Gebrauch von Sprache im Unterricht oder auch die Förderung persönlicher Ressourcen Gegenstand der Debatte. Dabei werden vor allem die emotionalen Aspekte des Lernens auf Fragen der sozialen Einbindung von Lernenden und deren Möglichkeiten zur pädagogischen Selbstregulation thematisch. Mit all diesen Perspektiven auf unser Thema wird mithin mehr als deutlich, dass Erkenntnisse der Psychologie für die Hochschulentwicklung von eminenter Bedeutung sind.