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When the Bell Telephone Company built their new research facility in 1957, they did not opt for a functional box but for a cathedral of glass, steel, and concrete, set in a meticulously landscaped park. What can we learn from this striking corporate architecture through which architect Eero Saarinen expressed that man had mastered nature and would solve all future problems? What can churches learn, which have also built striking concrete structures throughout the 1960s – buildings whose roofs are now leaking and whose heating systems are no longer operational? Christian Preidel argues that building today is not a symphony in glass and concrete but a social endeavour where people (and material) come together.
Eine dynamische Theorie eignet sich um gegenwarts- und kontextsensibel das Verhältnis von Öffentlichkeiten und Kirchen zu bestimmen, so die These dieser Studie. Mit der dynamischen Öffentlichkeitstheorie des Drei-Ebenen-Modells aus den Cultural Gender Studies von Elisabeth Klaus und der Modelltheorie nach Bernd Mahr, analysiert der Autor gegenwärtige Debatten über Öffentliche Theologie. Das Modell von Klaus wird dabei erweitert um eine Präpersonale Öffentlichkeitsdimension, welche räumliche, dingliche, sinnliche und zeitliche Aspekte integriert. An ausgewählten Beispielen reflektiert die Studie methodisch, was in der Debatte um Öffentliche Theologie verwendete Öffentlichkeitstheo...
Was soll mit Kirchen geschehen, die nicht mehr gebraucht werden oder deren Unterhalt unbezahlbar wird? Die Überlegungen in diesem Band setzen ein, bevor Fragen rund um Neu-Nutzung, Verkauf oder Abriss eines Gebäudes akut werden. In 13 Aufsätzen und Interviews wird erörtert, ob und wie ästhetische, diakonische und kulturelle Aufgaben der Kirche in einem Raum einen Ort finden können, der ursprünglich nur für den Gottesdienst vorgesehen war. Neben zahlreichen Beispielen ziehen sich grundsätzliche Fragen durch alle Überlegungen: Wie lässt sich der (sakrale) Charakter einer Kirche bewahren? Worin liegt ihre städtebauliche Funktion? Wie gelingt es, dass die Kirche ein Ort gelebter Gemeinschaft bleibt oder zu einem neuen Begegnungsraum werden kann? Und nicht zuletzt: Wer trägt mit an der Verantwortung für das Gebäude?
Was einmal jenseits der Realität schien, ist mehr und mehr Teil der Alltagserfahrung geworden: online und offline sind nicht mehr trennend zu denken, virtuelle Realität (VR) findet Einsatz in verschiedensten Bereichen (Wirtschaft, Wissenschaft, Militär, Bildung). Auch für den Religionsunterricht sowie in (theologischen) Studiengängen lassen sich entsprechende Szenarien entwickeln. Der Band vermisst erstmalig den Status quo theologischer und pädagogischer Forschung zur VR im Dialog mit weiteren angrenzenden Disziplinen und diskutiert ihn anhand mediendidaktischer Einblicke aus Schulen und Hochschule.
Was macht die Digitalisierung mit uns, was machen wir mit ihr? Dies sind nicht nur lebensweltlich, ökonomisch, kirchlich wie politisch hoch relevante Fragen, sondern auch für eine gegenwärtige Religionspädagogik entscheidende Probleme, die sich als subjektorientiert versteht. Das Buch arbeitet die subjektivierenden Zwänge wie genauso die vielfältigen neu aufbrechenden Möglichkeiten der Digitalisierung für die Subjekte heraus. Dabei profiliert es den Begriff einer kritisch-aufgeklärten Subjektorientierung, welcher der Religionspädagogik hilft, mit diesen Herausforderungen der Digitalisierung analytisch präzise, hermeneutisch orientiert wie kritisch umzugehen und neue Perspektiven zu eröffnen.
Religion ist insbesondere dort sichtbar, wo Gemeinschaften Räume als "heilig" ausgewiesen haben. In Tempeln, Synagogen, Kirchen oder Moscheen, aber auch in der Natur finden Menschen oftmals eine besondere Atmosphäre. In verschiedener Weise laden Heilige Räume dazu ein, bestimmte Handlungen durchzuführen, andere aber zu unterlassen. Wie werden Räume zu "heiligen" Räumen? Und wie strukturiert das Medium Raum das Heilige? Die Beiträge verschränken religionswissenschaftliche, theologische sowie kulturwissenschaftliche Perspektiven und zeigen die Fruchtbarkeit dieser Verflechtung für den interreligiösen wie den religiös-säkularen Austausch. Im Rückgriff auf einen weiten Raumbegriff w...
"Jahrhundertelang wurde das Christentum vorwiegend als Buchreligion verstanden. Das hat der Theologie den Vorwurf der »Raumvergessenheit« eingebracht. Seit dem »spatial turn« wird auch in den theologischen Disziplinen ein reger Diskurs um die Wahrnehmung von Räumen für die Theoriebildung geführt. Der Band lädt ein zu Ortserkundungen und zeigt, dass Religion nicht im luftleeren Raum existiert." --
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