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Dieses Lehrbuch führt in zentrale Fragen, Methoden und Befunde der Sprachwissenschaft ein und bezieht sie systematisch auf den Sprachgebrauch in den Medien. Der Schwerpunkt gilt dabei der journalistischen Textproduktion. Daniel Perrin erklärt, wie Medientexte entstehen, wie solche Prozesse erforscht werden und wie ein medienlinguistischer Ansatz dazu beiträgt, medienvermittelte öffentliche Kommunikation zu verstehen und zu gestalten. Fallbeispiele, Übungen und Lösungen aus Theorie und Medienpraxis ergänzen die Einführung. Auf der Website zum Buch wird das Angebot laufend ausgebaut: www.medienlinguistik.net.
Inhalt: - Nils Dorenbeck: "Sozial ist, was Arbeit schafft": Argumentationsanalyse eines salienten politischen Aphorismus - Janett Haid: WOKE vs. BÜRGERLICH – Abgrenzungs- und Hierarchisierungsmechanismen in sprachkritischen Äußerungen - Mathilde Hennig: Quo vadis Kodifizierung? Zu den Auswirkungen deskriptiver Darstellungsformen auf den Status des Dudenbands 9 als Sprachkodex - Winfried Ulrich: Häufigkeitswörter, Trendwörter, Modewörter der Gegenwart - Georg Stötzel: Jahrhundert-Wörter - Heidrun Deborah Kämper (Rezension): Monika Schwarz-Friesel (2022): Toxische Sprache und geistige Gewalt. Wie judenfeindliche Denk- und Gefühlsmuster seit Jahrhunderten unsere Kommunikation prägen. Tübingen: Narr/Francke/Attempto.
Martin Wengeler forscht und lehrt seit mehr als 35 Jahren über die Frage, wie gesellschaftliche Wirklichkeit sprachlich konstruiert wird. Mit seinen Arbeiten zum öffentlichen Sprachgebrauch hat er die Linguistik nicht nur bereichert, sondern in ihrer theoretischen, methodischen und empirischen Entwicklung mitgestaltet. Die Beiträge in diesem Band sind ihm gewidmet und bestätigen die Wirkung seines wissenschaftlichen Engagements.
Der Band zeigt auf, wo bei Migranten Neigungen zum Journalistenberuf bestehen und wo es bei Medien die Bereitschaft zur Beschäftigung von Journalisten mit Einwanderungsgeschichte gibt. Am Beispiel einer Schreibwerkstatt wird gezeigt, wie Jugendliche an den Journalismus herangeführt werden können.Für die 2. Auflage wurde der Band durchgesehen und korrigiert.
Die Vision eines vereinten Europa hat nicht die Diskussionen darüber verstummen lassen, ob Deutschland ein Einwanderungsland sei oder nicht. Aber auch in anderen Ländern scheint die Vorstellung offener Grenzen eher als Bedrohung denn als Chance begriffen zu werden. Die Beiträge dieses Bandes untersuchen und vergleichen die Einwanderungs-Diskussionen verschiedener europäischer und außereuropäischer Länder unter vorwiegend linguistischen Gesichtspunkten und unter aktuellen wie historischen Perspektiven.
Mit dieser Arbeit wird erstmals ein linguistisch fundierter internationaler Vergleich öffentlichen Sprachgebrauchs vorgelegt. In Anlehnung an diskursanalytische Ansätze der neueren linguistischen Forschung und das Konzept der Sprachgeschichte als Mentalitätsgeschichte und in gleichzeitiger Abgrenzung zu den Klassikern der Mentalitätsgeschichte französischer Provenienz wird ein linguistisches Instrumentarium zur Analyse großer Textkorpora entwickelt. Ausgangsüberlegung dabei ist, dass sich am Wandel der Argumente innerhalb des öffentlichen Sprachgebrauchs die Veränderungen der Einstellungen zu bestimmten Themen und Sachverhalten (die Veränderung von Mentalitäten) ablesen lässt. Der empirische Teil der Arbeit besteht in einer vergleichenden Analyse der Migrationsdiskurse Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Durch die linguistische Analyse der gewonnenen Daten werden die in Bezug auf Arbeitsmigranten bzw. Asylsuchende herrschenden Einstellungen innerhalb der drei Länder ermittelt und einander gegenübergestellt.