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How to transcend land grab economies, even by means of art? The reader REALTY moves from the safety of critique to the vulgarity of suggestions. The pandemic's effect on mobility presents a historic opportunity. Rarely has criticism of our extractive artworld logic of one-place-after-another been louder. REALTY is a long-term curatorial program by Tirdad Zolghadr (*1973), initially commissioned by the KW Institute for Contemporary Art. With the help of numerous artists and experts who contributed over 2017–2020, this reader revisits how contemporary art can contribute to decisive conversations on urbanism. TIRDAD ZOLGHADR (*1973) is a curator and writer. He is currently artistic director of the Sommerakademie Paul Klee. Curatorial work over the last two decades includes biennial settings as well as long-term, research-driven efforts, most recently as associate curator at KW Institute for Contemporary Art Berlin, 2016-20.
Berthold Seliger, Publizist und seit über dreißig Jahren Konzertagent und Tourneeveranstalter, berichtet über die Neustrukturierung der Märkte in der Musikindustrie. Er nimmt die aktuellen Entwicklungen bei den Konzentrationsprozessen in der deutschen und internationalen Konzertbranche und die dubiosen Tricks im Ticketing zum Anlaß für konkrete Vorschläge, wie man mit konsequenter Gesetzgebung die Machenschaften der Konzerne eindämmen könnte, die die kulturelle Vielfalt gefährden. Seliger erklärt, wie unabhängige Musikclubs, soziokulturelle Zentren und Künstler-orientierte Festivals Möglichkeitsräume werden, in denen eine Kultur jenseits der Konzerne stattfinden kann, und wie das Musikstreaming funktioniert. Er beschreibt die soziale Situation von Musikern und Kulturarbeitern und schlägt Lösungen wie Mindestgagen vor. Der Grundgedanke seiner Überlegungen sind immer die Interessen der Musiker und der Konzertbesucher. Nur wenn sich diese gegen die Imperiengeschäfte der Kulturindustrie wehren, wird die kulturelle Vielfalt in unserer Gesellschaft erhalten bleiben.
Die Tagung des Jungen Forums der ARL vom 6. bis 8. Juni 2012 in Hannover setzte sich mit dem Leitgedanken „Raumentwicklung 3.0 – Gemeinsam die Zukunft der räumlichen Planung gestalten“ auseinander. Ziel war es, Perspektiven für die Zukunft der räumlichen Planung aufzuzeigen. Der Hintergrund für die thematische Ausrichtung der Jahrestagung ist, dass sich digitale soziale Netzwerke und zahlreiche andere Möglichkeiten der Interaktion im Web immer stärker auf die Raumentwicklung auswirken. Die neuen Möglichkeiten der Information, Kommunikation und Partizipation verändern das Verhalten der Menschen und infolgedessen auch die Raumentwicklung in ihrer Mehrdimensionalität in erheblich...
Der 1720 in Osnabrück geborene Justus Möser gilt als wichtiger Akteur und Denker in der deutschen Geistesgeschichte im Zeitalter der Aufklärung. Seine Schriften fanden großen Nachhall: Denker wie Herder oder Lessing äußerten sich anerkennend über ihn. Nicht zuletzt die Würdigung als 'der herrliche Justus Möser' durch Goethe bezeugt das hohe Ansehen, das der Aufklärer genoss. Wie kaum ein anderer hat Justus Möser zudem auf umfassende Weise die Kultur, Geschichte und Gesellschaft besonders Osnabrücks und des Osnabrücker Landes beobachtet, geschildert und der Nachwelt vermittelt - und dies in höchster Anschaulichkeit. Daneben war er in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auch in politischer Hinsicht eine der entscheidenden Persönlichkeiten des Fürstbistums Osnabrück. Möser stellt somit eine Ausnahmegröße in der Geschichte des ehemaligen Hochstifts dar. Justus Mösers 300. Geburtstag im Jahr 2020 wird zum Anlass genommen, sich dem Staatsmann, Juristen und äußerst produktiven Publizisten erneut zu widmen, die zentralen Aspekte seiner Person und seines Schaffens zu beleuchten sowie den gegenwärtigen Forschungsstand zu diskutieren und zu ergänzen.
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