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Wie kommen Fußballklubs mit der Sprachenvielfalt in der Mannschaft zurecht? Welche Funktionär:innen und Politiker:innen beschimpfen französische Fans auf ihren Foren? Ticken "Live-Ticker" in verschiedenen Kulturen gleich oder unterschiedlich? Wenn bei einem Fußball-Videogame der digitale Schiedsrichter Abseits konstatiert, kann man dann auch dagegen sein? Wie kämpfen Fans für die Beibehaltung der traditionellen Stadiennamen? Um welche Mannschaften handelt es sich bei den Rivalen "Herne-West" und "Lüdenscheid Nord"? Inwiefern bestimmt die Kultur Ghanas die Bildhaftigkeit seiner Fußballkommentare? Dieses Buch beantwortet nicht nur alle Ihre Fragen über Sprache(n) und Fußball, sondern auch viele weitere, die Sie sich noch nicht gestellt haben. Eine Fülle an linguistischen Disziplinen, zahlreiche Länder und Sprachen auf mehreren Kontinenten: der Fußball bringt sie alle zusammen.
Das vorliegende Buch untersucht die semantischen und diskurs-pragmatischen Eigenschaften indefiniter Nominalphrasen. Dabei wird der Zusammenhang zwischen den folgenden zwei Faktoren untersucht: (i) der referenziellen Form (markierte indefinite Nominalphrasen vs. unmarkierte indefinite Nominalphrasen), und (ii) dem diskursstrukturierenden Potential. Durch eine sprachvergleichende Studie mit Schwerpunkt auf Englisch, Deutsch und Rumänisch, wird die Analyse der Funktionen unterschiedlicher indefiniten Nominalphrasen empirisch gestützt und weiterentwickelt. Damit wird die Arbeit zu einem besseren Verständnis von Textstruktur, den kognitiven Grundlagen von Textproduktion und Textverständnis, sowie den allgemeinen Prinzipien der Kommunikation zwischen Gesprächsteilnehmern beitragen.
Die Monographie analysiert Gedanken, Aussagen und Urteile mit Wahrheitswert. Sie thematisiert kritisch die Historie, die Mathematisierung und die sprachwissenschaftliche Diskussion von Sätzen mit Kopulaverben, denn die moderne Logik stützt gemäß der Autorin eine Aktualisierung des Sprachverständnisses, der Grammatikographie und ermöglicht sowohl mit der Prädikatenlogik Freges als auch mit dem λ-Kalkül Churchs eine originäre Anpassung formaler Sprache auf natürliche Sprache. Die Logik von Aussagenstrukturen wird mit der Valenztheorie, der Dependenzgrammatik und der Mathematik neu begründet und verstehbar. Linguist:innen, Informatiker:innen, Philosoph:innen und allen, die sich Gedanken über Gedanken machen, werden eine Revision der traditionellen Urteilslehre, die Eigenart von Gedanken gegenüber Urteilen, eine Entsprechung von Logik und Grammatik sowie der empirisch beweisbare Sinn des Verbs 'sein' vorgestellt.
La tradition grammaticale nous propose une classification des connecteurs qui tient insuffisamment compte du fait que la plupart d'entre eux sont polysémiques. Le plus grand défaut de la classification traditionnelle, c'est qu'elle ignore l'argumentation, qui est une fonction logique fondamentale. Nous proposerons donc une nouvelle catégorisation des connecteurs logiques (y incluant la conséquence, la finalité et la concession) et nous la testerons en analysant 18 textes francais, de la chanson de Roland jusqu'au francais parlé parisien des années 2000.
Die Verwandtschaft von Sprache und Musik ist tiefgreifend. Beide werden ausdrucksstark durch dieselben Parameter, die wir als prosodisch oder musikalisch bezeichnen. Diese "Musik der Sprache" wird immer dann deutlich, wenn Sprache klingt, sei es in gesprochener oder in gesungener Form. Dieser Band zeigt erstmals, wie in Frankreich seit dem 16. Jahrhundert prosodisches Wissen konstruiert wurde und welche Rolle dabei die Musik spielt. Die aufgezeigten theoretischen Grundlagen werden durch konkrete Beispiele verschiedener Jahrhunderte und Disziplinen (Linguistik, Poesie, Musik) verdeutlicht.
In diesem Buch wird ein integratives Konzept ausgearbeitet, das konzeptuelle Metapherntheorie und Konstruktionsgrammatik zusammenführt und für die Analyse metaphorischer Konstruktionen verfügbar macht. Dieser Zusammenhang wird auf drei unterschiedlichen Ebenen (Idiomatik, Text und Diskurs) bzw. Modalitäten (Schrift und Bild) überprüft. Zu den verwendeten Sprachdaten gehören idiomatische Konstruktionen, Leitartikel, Titelbilder und Titelgeschichten aus zwei überregionalen Nachrichtenmagazinen. Die umfassende Korpusuntersuchung weist nach, dass vier unterschiedliche Dimensionen für einen opportunen Analyseansatz zu berücksichtigen sind: die Prosodie, die Struktur, die Semantik sowie die Pragmatik einer linguistischen Konstruktion (PSSP-Modell). Besonders hervorgehoben werden die in der Konstruktionsgrammatik bis jetzt wenig behandelten Rollen von Prosodie und Pragmatik. Das vorgeschlagene Modell gibt in dieser Hinsicht der funktionalen Linguistik, der Kognitiven Linguistik sowie der Konstruktionsgrammatik neue theoretische Impulse.
Der Band zeigt anhand zweier Korpusstudien erstmals eine Bandbreite von Verben, die in Bewegungskonstruktionen des Deutschen auftreten können und kontrastiert diese Daten zu Versprachlichungsstrategien des Englischen und Schwedischen. Der Fokus wird auf bislang wenig systematisch erhobene Versprachlichungsstrategien gerichtet, wie etwa reflexive Konstruktionen (Sie kichern sich frisch verliebt durch die Gegend) oder Modalkonstruktionen (Sie wollen nach Hamburg). Aus Perspektive der Konstruktionsgrammatik wird die theoretische Frage aufgeworfen, wie die verschiedenen Konstruktionen auf dem Kontinuum zwischen Kompositionalität und Idiomatik zu verorten sind.
Dieser Band wirft einen genauen Blick auf die Autorschaftserkennung im Bereich der Forensischen Linguistik. Mit Textanalysen und -vergleichen von inkriminierten Texten werden schreiberidentifizierende Merkmale erarbeitet und analysiert, die dabei helfen, Hinweise auf Täter:innen zu finden. Ferner werden theoretische Rahmenbedingungen und Analysen von authentischen inkriminierten Schreiben vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit dem BKA erstellt wurden. Anhand der Analysen wird eine bisher noch nicht beschriebene Verstellungsstrategie herausgearbeitet: die Stilisierungsstrategie. Bei dieser überdecken Täter:innen den eigenen Sprachgebrauch mit stilisierten Merkmalen, die aus verschiedenen Medien bekannt sind, und verschleiern damit ihre persönliche sprachliche Kompetenz. Wegen der großen Menge an inkriminierten Texten werden Methoden zur teil-automatisierten Analyse entwickelt und in der Arbeit vorgestellt.
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