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Wie kommen Fußballklubs mit der Sprachenvielfalt in der Mannschaft zurecht? Welche Funktionär:innen und Politiker:innen beschimpfen französische Fans auf ihren Foren? Ticken "Live-Ticker" in verschiedenen Kulturen gleich oder unterschiedlich? Wenn bei einem Fußball-Videogame der digitale Schiedsrichter Abseits konstatiert, kann man dann auch dagegen sein? Wie kämpfen Fans für die Beibehaltung der traditionellen Stadiennamen? Um welche Mannschaften handelt es sich bei den Rivalen "Herne-West" und "Lüdenscheid Nord"? Inwiefern bestimmt die Kultur Ghanas die Bildhaftigkeit seiner Fußballkommentare? Dieses Buch beantwortet nicht nur alle Ihre Fragen über Sprache(n) und Fußball, sondern auch viele weitere, die Sie sich noch nicht gestellt haben. Eine Fülle an linguistischen Disziplinen, zahlreiche Länder und Sprachen auf mehreren Kontinenten: der Fußball bringt sie alle zusammen.
Die sprachliche Verwandtschaft zwischen Latein und Italienisch waren im Mittelalter nur vage bekannt. Dies ändert sich mit einer Diskussion im Jahre 1435, an der maßgebliche Humanisten wie Leonardo Bruni und Flavio Biondo beteiligt sind, die sich im Geiste der Rückbesinnung auf die Antike fragen, welche Sprache, d.h. welche Art von Latein, die Römer einst gesprochen haben mögen. Hieraus entspinnt sich nun eine Debatte (bis 1601) zwischen Lateinhumanisten und Vulgärhumanisten, an deren Ende sich die Erkenntnis durchsetzt, dass sich das Italienische (und andere romanische Sprachen) aus dem gesprochenen Latein der Antike, dem Vulgärlatein, herleitet. Die sprachwissenschaftliche Aufarbeitung dieser Debatte im Rahmen der italienischen Sprachenfrage (questione della lingua) ist Ziel und Gegenstand vorliegender Abhandlung.
Diese Darstellung der Entwicklungs- und Wirkungsgeschichte der Soziolinguistik im deutschsprachigen Raum füllt mit ihrer Berücksichtigung der DDR-Soziolinguistik und der Leistungen bereits verstorbener Fachvertreter:innen eine wichtige Lücke in der Forschungsgeschichte auch im internationalen Kontext. Den Hauptteil bilden teils autobiographische Rückblicke prominenter Fachvertreter:innen in Form von Originalbeiträgen und Interviews sowie biographischen Darstellungen im Falle verstorbener Kolleg:innen. Problemkonstellationen im Kontext von Sprachgebrauch und Gesellscha der Anfangszeit (v. a. die sog. "Bildungskatastrophe") werden als "Blicke zurück nach vorn" in ihren Weiterentwicklungen und Neuorientierungen sichtbar gemacht (u. a. Gender- und Kontaktlinguistik, Stadtsprachen- und Jugendsprachforschung). Die Beiträge zeigen, wie sich mit den emen auch die Forschungsmethoden verändert (ethnographische, interaktionale) und Impulse der Soziolinguistik auf viele Forschungsgebiete und Anwendungsfelder (v. a. empirische Sprachforschung, Sprachunterricht, Sprachkritik) gewirkt haben.
La tradition grammaticale nous propose une classification des connecteurs qui tient insuffisamment compte du fait que la plupart d'entre eux sont polysémiques. Le plus grand défaut de la classification traditionnelle, c'est qu'elle ignore l'argumentation, qui est une fonction logique fondamentale. Nous proposerons donc une nouvelle catégorisation des connecteurs logiques (y incluant la conséquence, la finalité et la concession) et nous la testerons en analysant 18 textes francais, de la chanson de Roland jusqu'au francais parlé parisien des années 2000.
Dieser Band wirft einen genauen Blick auf die Autorschaftserkennung im Bereich der Forensischen Linguistik. Mit Textanalysen und -vergleichen von inkriminierten Texten werden schreiberidentifizierende Merkmale erarbeitet und analysiert, die dabei helfen, Hinweise auf Täter:innen zu finden. Ferner werden theoretische Rahmenbedingungen und Analysen von authentischen inkriminierten Schreiben vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit dem BKA erstellt wurden. Anhand der Analysen wird eine bisher noch nicht beschriebene Verstellungsstrategie herausgearbeitet: die Stilisierungsstrategie. Bei dieser überdecken Täter:innen den eigenen Sprachgebrauch mit stilisierten Merkmalen, die aus verschiedenen Medien bekannt sind, und verschleiern damit ihre persönliche sprachliche Kompetenz. Wegen der großen Menge an inkriminierten Texten werden Methoden zur teil-automatisierten Analyse entwickelt und in der Arbeit vorgestellt.
Die Verwandtschaft von Sprache und Musik ist tiefgreifend. Beide werden ausdrucksstark durch dieselben Parameter, die wir als prosodisch oder musikalisch bezeichnen. Diese "Musik der Sprache" wird immer dann deutlich, wenn Sprache klingt, sei es in gesprochener oder in gesungener Form. Dieser Band zeigt erstmals, wie in Frankreich seit dem 16. Jahrhundert prosodisches Wissen konstruiert wurde und welche Rolle dabei die Musik spielt. Die aufgezeigten theoretischen Grundlagen werden durch konkrete Beispiele verschiedener Jahrhunderte und Disziplinen (Linguistik, Poesie, Musik) verdeutlicht.
Aufgrund ihrer Relevanz in allen schulischen und weiterführenden Bildungskontexten werden Bildungs- und Fachsprache inzwischen umfänglich theoretisch und empirisch beforscht. Unterbelichtet bleibt dabei die potenzielle Bedeutung von Kreativität im (bildungs-/fach-)sprachlichen Gebrauch und in den damit in Zusammenhang stehenden Lernprozessen. Fragen der Relevanz und Bedeutsamkeit stellen sich insbesondere dann, wenn man lernzielperspektivisch den Anspruch eines exiblen und dierenzierten Zugris auf Sprachhandlungen und Textprozeduren zu allgemeinen Faktoren von Kreativität in Bezug setzt.Der interdisziplinäre Sammelband diskutiert Fragen zur Rolle von Kreativität in Bildungs- und Fachsprache bzw. in Textproduktion und Diskurspraktiken aus unterschiedlichen theoretischen und empirischen Perspektiven der Psycholinguistik, Gesprächslinguistik, Textlinguistik und Sprachdidaktik.
Der Band zeigt anhand zweier Korpusstudien erstmals eine Bandbreite von Verben, die in Bewegungskonstruktionen des Deutschen auftreten können und kontrastiert diese Daten zu Versprachlichungsstrategien des Englischen und Schwedischen. Der Fokus wird auf bislang wenig systematisch erhobene Versprachlichungsstrategien gerichtet, wie etwa reflexive Konstruktionen (Sie kichern sich frisch verliebt durch die Gegend) oder Modalkonstruktionen (Sie wollen nach Hamburg). Aus Perspektive der Konstruktionsgrammatik wird die theoretische Frage aufgeworfen, wie die verschiedenen Konstruktionen auf dem Kontinuum zwischen Kompositionalität und Idiomatik zu verorten sind.
Im vorliegenden Werk untersucht Sofiana Iulia Lindemann das Vorkommen der differentiellen Objektmarkierung (DOM) und der Klitikverdopplung in der Zeitspanne 1800-2000 in verschiedenen Kurzgeschichten aus dem Rumänischen. Ziel dieser Untersuchung ist das Herausfiltern der Kontexte und die Bestimmung der auslösenden Kriterien für die DOM. Weiterhin wird untersucht, ob die differentiell markierten direkten Objekte auch vor zwei Jahrhunderten eine diskursstrukturierende Funktion erfüllt haben.
Das vorliegende Buch untersucht die semantischen und diskurs-pragmatischen Eigenschaften indefiniter Nominalphrasen. Dabei wird der Zusammenhang zwischen den folgenden zwei Faktoren untersucht: (i) der referenziellen Form (markierte indefinite Nominalphrasen vs. unmarkierte indefinite Nominalphrasen), und (ii) dem diskursstrukturierenden Potential. Durch eine sprachvergleichende Studie mit Schwerpunkt auf Englisch, Deutsch und Rumänisch, wird die Analyse der Funktionen unterschiedlicher indefiniten Nominalphrasen empirisch gestützt und weiterentwickelt. Damit wird die Arbeit zu einem besseren Verständnis von Textstruktur, den kognitiven Grundlagen von Textproduktion und Textverständnis, sowie den allgemeinen Prinzipien der Kommunikation zwischen Gesprächsteilnehmern beitragen.