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This book is available as open access through the Bloomsbury Open Access programme and is available on www.bloomsburycollections.com Taking its cue from the study of 'lived religion', Secular Bodies, Affects and Emotions shows how the idea of a secular public is equally marked by a display and cultivation of affect and emotions. Whereas it is widely agreed that religion is often saturated by emotion, the secular is usually treated as a neutral background serving as the domain of public, rational deliberation. This book demonstrates that secularity and secularism are also upheld by bodily practices and emotional attachments. Drawing on empirical case studies, this is the first book to ask and explore whether a secular body exists. Building on the work of Talal Asad, the book argues that the secular is not an absence of religion, but a positive entity that comes about through its co-constitutive relationship with religion. And, once we attune ourselves to recognizing its operations as grammar which structures social practice, writing an anthropology of the secular could become a new possibility.
This fascinating volume offers a transdisciplinary and transcultural approach to understanding the senses by exploring themes in anthropologies of sound, sight, smell, taste, touch, and movement as expressed through aesthetic, perceptual, religious, and spiritual experiences. In drawing upon comparative perspectives from Indian and Western theories, the essays demonstrate the integral relation of senses with each other as well as with allied notions of the body, emotion and cultural memory. Stressing the continued relevance of senses as they manifest in a globalized world under the influence of new media, this work will interest scholars of anthropology, cultural studies, sociology, ritual studies, psychology, religion, philosophy, and history.
Als Resonanz wird in der Physik das Mitschwingen eines Systems verstanden, dessen Eigenfrequenz mit der Anregungsfrequenz einer äußeren Kraft annähernd übereinstimmt. Die Frage, welches Anregungspotential von dieser akustischen Figur ausgeht, führt zu den vielfältigen modellhaften, metaphorischen und methodologischen Dimensionen des Begriffs. Von ihrer Erforschung in Akustik, Musikinstrumentenbau und Kompositionslehre aus schlägt diese Figur auch in anderen Disziplinen Wellen. In Wahrnehmungstheorie und Ästhetik, in der künstlerischen Praxis sowie in der naturwissenschaftlichen Evidenzproduktion changiert die Resonanz zwischen Eigen- und Fremddynamik. Eine aktuelle Debatte um Kulturräume als Resonanzräume stellt Fragen nach der Architektonik synchroner wie diachroner Entwicklungen in Wissenschaft, Kunst und Technik. historische Bezüge in Resonanz zu versetzen.
Die Geschichte der Wissenschaften war und ist immer auch eine des Kampfes gegen das Unwissenschaftliche, der Abwehrrhetoriken und Verteidigungsstrategien sowie der Markierung vermeintlich divergierender Praktiken als nicht- oder pseudowissenschaftlich. Ist die Frage des Ein- und Ausschlusses von Wissen und Wissensträgern so alt wie die Wissenschaften selbst, so sind die Vorstellungen davon, wie sich die wesentlichen Unterschiede jeweils konstituieren, bis heute eher diffus. Die Beiträge dieses Bandes unterziehen Wissenschaftsfiktionen und Welterklärungstheorien aus dem 19. und 20. Jahrhundert, vom Spiritismus bis zur Stringtheorie, einer Relektüre. Dabei geht es einerseits um die wissenschaftspolitischen Konstellationen, die zu ihrer Einordnung als pseudowissenschaftlich geführt haben, andererseits aber auch um die Schärfung jener Grenze, die das Wissenschaftliche vom Pseudowissenschaftlichen trennt.
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Der Band beleuchtet die gesellschaftliche und politische Dimension katholischer Kirchenbauten und Kirchenräume in Geschichte und Gegenwart und untersucht diese als Orte der Aushandlung und Reproduktion sozialer Ordnungen. Anhand von Wiener Beispielen aus dem 18. bis 20. Jahrhundert wird der Zusammenhang von Kirchenraum und Stadtraum ebenso thematisiert wie die Engführung von Religion und Politik in der Habsburgermonarchie und im Politischen Katholizismus seit 1918. Gleichzeitig entwickelt die Studie einen allgemeinen kulturtheoretischen Rahmen für die Analyse sakraler Architektur. Ihr Ziel ist es, die Materialität von Kirchenräumen in ihrer Bedeutung für gesellschaftliches Handeln historisch konkret zu verfolgen sowie praxistheoretisch zu reflektieren und damit zu einer neuen Sicht auf religiöse Praktiken, aber auch auf sakralisierte Politik beizutragen.