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Erstmals erscheinen ihre Gedichte auf Deutsch: Die 2019 verstorbene Mary Oliver war eine Verfechterin von Demut und Dankbarkeit, jetzt gehört sie zu den meistgelesenen amerikanischen Lyrikerinnen der Gegenwart, Splitter ihrer Texte zieren inspirational memes und digitale Pinnwände; Joanna Bator besticht mit einem großem Roman über vier Generationen von Frauen im polnisch-deutschen Grenzland und verwebt Tradition und Moderne auf unnachahmliche Weise; und Mönche mögen's heiß: 750 Jahre hat es gedauert, bis der bekannteste Roman Japan erstmals ins Deutsche übersetzt wurde. Ein weiteres, bis es zum zweiten Mal geschah – wir haben das »Heike Monogatari« wiedergelesen. Von den Fesseln ...
Die bewährte Dokumentation der zeitgenössischen deutschsprachigen Literaturszene umfasst über 9.000 Einträge lebender Verfasserinnen und Verfasser schöngeistiger Literatur in deutscher Sprache: Adressen, Lebensdaten, Mitgliedschaften, Auszeichnungen sowie 140.000 Veröffentlichungen; im Anhang u. a.: Übersetzer, Verlage, Literaturpreise, Fachverbände, Literaturhäuser, Zeitschriften, Agenturen; Festkalender, Nekrolog, geographische Übersicht.
1929 ist Vicki Baum das Sinnbild der "neuen Frau": Selbstbewusst, modern, unabhängig. - Doch das Leben der Schriftstellerin war nicht immer so schillernd: die Mutter krank, der Vater ein Tyrann, die Ehe ein Fiasko. Vicki kämpft sich durch. Sie verlässt Wien, findet die Liebe und sie schreibt, aus Vergnügen, aus Not, aus Ehrgeiz. Mit jedem Buch wird sie erfolgreicher. Hollywood verfilmt ihren Roman »Menschen im Hotel«. Bei den Dreharbeiten verliebt sich Vicki in das ungezwungene Land. Sie schnappt sich Mann und Kinder, kehrt Europa den Rücken und fängt in L.A. ein neues Leben an. Gerade noch rechtzeitig, denn der Faschismus wirft seine Schatten voraus.
Die FEDERWELT ist die Fachzeitschrift für Autorinnen und Autoren. Sie wendet sich an Schreibanfänger und Fortgeschrittene, Selfpublisher und VerlagsautorInnen und bietet Orientierung im Literaturbetrieb. Den Hauptteil machen praxisorientierte Fachartikel und Interviews zum Thema Schreiben und Veröffentlichen aus, darunter die beliebte "Textküche" (siehe unten). Außerdem gibt es einen Terminkalender mit Informationen über Literaturwettbewerbe und -stipendien, Rezensionen von Schreibratgebern sowie einen Kleinanzeigenteil. Zielgruppe: Autorinnen und Autoren sowie literarisch Interessierte mit Freude am Schreiben. 2015 erscheint die Federwelt bereits im 18. Jahrgang; Auflage dieser Ausgab...
Kürschners Deutscher Literatur-Kalender – seit über 140 Jahren die bewährte Dokumentation der zeitgenössischen deutschsprachigen Literaturszene – umfasst in seiner 74. Ausgabe Einträge zu ca. 9.000 Schriftstellerinnen und Schriftstellern. Ohne literaturkritische Wertung stellt der Literatur-Kalender die lebenden Verfasserinnen und Verfasser schöngeistiger Literatur in deutscher Sprache vor – unabhängig von Staatsangehörigkeit und geographischem Lebens- und Wirkungsbereich. Die Artikel informieren über Adressen, Lebensdaten, Mitgliedschaften in Fachverbänden und literarischen Vereinigungen, literarische Preise sowie die Veröffentlichungen der Schriftstellerinnen und Schriftst...
"der selfpublisher" – Deutschlands 1. Selfpublishing-Magazin Selfpublisher sind immer auf der Suche. Nach neuen Lesern. Nach Infos, wie sie ihre Bücher noch attraktiver machen. Und nach Dienstleistern, die ihnen helfen, diese Ziele erfolgreich umzusetzen. Mit dem Magazin "der selfpublisher" bringen wir zusammen, was zusammengehört: Selfpublisher und Dienstleister. Interviews, Analysen und Umfragen dienen der Orientierung. Gestaltete Anzeigen und Textanzeigen bieten Dienstleistern die Chance, sich fachgerecht und zielgenau zu präsentieren. 2023 erscheint "der selfpublisher" im 8. Jahrgang; Auflage dieser Ausgabe: 4.000 Exemplare. Erscheinungstermine: "der selfpublisher" erscheint alle dr...
In ihrem biografischen Roman ›Der andere Mann‹ beleuchtet Katja Kulin die vielleicht widersprüchlichsten Jahre im Leben der französischen Ausnahmeautorin Simone de Beauvoir. Ihr berühmtestes Werk ›Das andere Geschlecht‹ entsteht Ende der 1940er-Jahre, während sie gleichzeitig erstmals eine Beziehung mit beinahe klassischer Rollenverteilung lebt. Es ist die Liebesgeschichte mit dem amerikanischen Schriftsteller Nelson Algren, dem anderen Mann im Leben der Simone de Beauvoir neben Jean-Paul Sartre. Als er sich wünscht, dass Beauvoir zu ihm nach Chicago zieht und ihn heiratet, weist sie dies zurück. Nicht nur wegen Sartre will sie Paris nicht verlassen, sondern auch um ihrer Arbeit willen, in der sie den Sinn ihres Lebens und die Chance sieht, gesellschaftliche Veränderungen auf den Weg zu bringen. Ihre Liebe muss letztlich scheitern, doch Algrens Ring wird Simone de Beauvoir bis zu ihrem Tod nicht mehr ablegen.
1929 beginnt die junge, schöne Irmgard Keun zu schreiben. Ihre Romane "Gilgi, eine von uns" und "Das kunstseidene Mädchen" werden große Erfolge doch das Glück währt nicht lange, die Machtergreifung der Nationalsozialisten beendet abrupt ihre hoffnungsvolle Karriere. Sie geht ins Exil, verfällt in Depressionen. In Ostende trifft sie Joseph Roth. Eine leidenschaftliche Beziehung beginnt doch die Trunksucht Roths wird auch ihr selbst zum Verhängnis. Katja Kulin erzählt die schillernde und tragische Lebensgeschichte einer großen Künstlerin und kritischen Vordenkerin.