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Nachhaltige Entwicklung, sowohl in privaten als auch beruflichen Bereichen, ist eine zentrale Herausforderung unserer Gesellschaft. Bildungsinstitutionen kommt hier eine besondere Rolle bei der Forschung und insbesondere der Lehre zu, um Konzepte und Ideen hinsichtlich der Bewältigung dieser Herausforderung beizusteuern und weiterzuvermitteln. Es bedarf somit auch Veränderungen sowohl auf Makro-, Meso- und auch Mikroebene einer Hochschule. Dabei gilt es, sich auf den unterschiedlichsten Ebenen mit u.a. folgenden Fragen auseinanderzusetzen: Wie kann Bildung für nachhaltige Entwicklung auf institutioneller Ebene verankert und in weiterer Folge auch überprüft werden? Welche Möglichkeiten und Notwendigkeiten hinsichtlich der Lehrgestaltung und Lehrentwicklung ergeben sich und sind geeignet? Welcher Kompetenzen bedarf es sowohl aufseiten der Studierenden als auch der Lehrenden? Welche Unterstützungsmöglichkeiten benötigen Lehrende? Die hier präsentierte Ausgabe widmet sich diesen Fragen und präsentiert Konzepte und Bestrebungen, wie eine Aus-, Fort- und Weiterbildung und deren Umsetzung bezugnehmend zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung an Hochschulen aussehen kann.
Die Autor:innen unserer Ausgabe 20/1 thematisieren psychologische Aspekte der Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen, besprechen diesbezügliche Lehrmethoden und analysieren auf hohem Niveau die Rolle und Funktion von Leistungsprüfungen. In diesem Kontext ist auch die Reflexion von Lehre durch Lehrende und Studierende, der konkrete Gebrauch von Sprache im Unterricht oder auch die Förderung persönlicher Ressourcen Gegenstand der Debatte. Dabei werden vor allem die emotionalen Aspekte des Lernens auf Fragen der sozialen Einbindung von Lernenden und deren Möglichkeiten zur pädagogischen Selbstregulation thematisch. Mit all diesen Perspektiven auf unser Thema wird mithin mehr als deutlich, dass Erkenntnisse der Psychologie für die Hochschulentwicklung von eminenter Bedeutung sind.
Die Digitalisierung sowie der damit einhergehende Wandel von Gesellschaft und Arbeitsleben verändern die Anforderungen an Hochschulen, Lehrende und Studierende. Dabei entsteht eine neue Kultur digitaler Lehre mit großen Chancen und Herausforderungen für alle Akteursgruppen. Die Beiträge des vorliegenden Open-Access-Sammelbandes beleuchten die Entstehung digitaler Kulturen in der Hochschullehre und stellen neue Konzepte, Gestaltungsmöglichkeiten sowie Evaluationsergebnisse digitaler Lehr-Lern-Wege vor. Vor diesem Hintergrund werden in den Ausführungen auch digitale Werkzeuge und deren Anwendung sowie Weiterentwicklung in den Blick genommen – sowohl für reine Online-Formate als auch für Mischformen aus digitalen und klassischen Lehransätzen.
Was kennzeichnet studentische Diversität? Wie kann Digitalität Wege bereiten, um die vielfältigen Bedürfnisse von Studierenden stärker zu adressieren? Die Beiträger*innen bündeln Erkenntnisse bezüglich eines innovativen Umgangs mit Diversität in der Hochschullehre. Dabei stehen digitale Lehr-, Lern-, Prüfungs- und Beratungsformate im Zentrum, welche die Qualität der Lehre stetig verbessern. Somit entstehen neue, intersektionale Ideen für Wissenschaftler*innen und Hochschullehrende, die studentischer Diversität mit digitalen Kulturen begegnen wollen.
Die Covid-Pandemie hat den Einsatz etablierter digitaler Technologien in der Hochschullehre beschleunigt. Gegenwärtig stellen generative KI-Systeme, allen voran ChatGPT, eine weitere, diesmal technologische Zäsur dar. Die Beiträger*innen diskutieren innovative Ansätze, bewährte Praktiken, aber auch nicht weiter verfolgte Maßnahmen in der Entwicklung und Gestaltung digitalisierter Lehr- und Lernkulturen. Dabei nehmen sie die verschiedenen Ebenen der Hochschule, der Lehre und der Rahmenbedingungen in den Blick und geben fundierte Einsichten in die aktuellen Potentiale und Herausforderungen bei der Implementierung digitalen Lehrens und Lernens an Hochschulen.
Die Digitalisierung übt tiefgreifenden Einfluss auf verschiedenste Bereiche menschlichen Lebens aus, unter anderem auf Bildung und damit einhergehend auch auf die Hochschullehre. Eine Kultur der Digitalität (Felix Stalder) verändert nicht nur die für Hochschulen grundlegenden Formen der Produktion von Wissen, sondern ebenso die Umgangsformen und Lehr-Lern-Strategien, die in Lehrveranstaltungen zum Einsatz kommen. Sie wirkt sich auf die Art und Weise aus, wie Wissensinhalte und Kompetenzen vermittelt, erworben und angewendet werden, aber auch auf die Integration digitaler Lerninhalte, die Schaffung neuer Lehr- und Lernmethoden sowie neuer Prüfungsformate. Eine Kultur der Digitalität erÃ...
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